Steuerberater helfen bei der SEPA-Umstellung

Veröffentlicht

am

1/8/13

Unternehmen dürfen SEPA nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wer sich nicht kümmert, kann auf bisherigem Wege ab Februar keine Lastschriften mehr einziehen, warnt Burkhard Küpper, Steuerberater und geschäftsführender Gesellschaft der Steuerberatungsgesellschaft Albers aus Düsseldorf.

SEPA, IBAN und BIC – kaum andere Abkürzungen haben es jemals geschafft, die Wirtschaft in Europa so in Aufruhr zu versetzen. SEPA steht für den einheitlichen EuroZahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area), und IBAN (International Bank Account Number – internationale Kontonummer) und BIC (Bank Identifier Code – Bankleitzahl) ersetzen ab 1. Februar 2014 die traditionellen Kontonummern und Bankleitzahlen in den EUMitgliedsländern. Damit soll der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr vereinheitlicht und damit auch – so die Hoffnung –vereinfacht werden. In diesem Zahlungsraum sollen für Kunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen erkennbar sein.

Für die Unternehmen bedeutet das – Arbeit. Denn sie müssen bei der Abwicklung von Überweisungen und Lastschriften in Euro bestimmte technische Anforderungen einhalten, wie die Bundesbank mitteilt. Beispielsweise müssen sie bis zum 1. Februar 2014 die nach der SEPAVerordnung erforderlichen technischen Umstellungen vornehmen (etwa Verwendung der IBAN und des ISO 20022 XML Formats bei elektronischer Einlieferung). Dadurch wird eine durchgängige vollautomatisierte Verarbeitung des Zahlungsprozesses ermöglicht, bei dem keine erneute Dateneingabe oder manuelle Eingriffe notwendig sind.

Unternehmen sollten die SEPA-Umstellung nicht auf leichte Schulter nehmen: Wer sich nicht kümmert, kann auf bisherigem Wege ab Februar keine Lastschriften mehr einziehen, warnt Burkhard Küpper, Steuerberater und geschäftsführender Gesellschafter der Steuerberatungsgesellschaft Albers aus Düsseldorf. „Insbesondere in der Buchführung, Lohnabrechnung und/oder Zahlungsabwicklung ergibt sich Abstimmungsbedarf auf Grund der Umstellung der Stammdaten für die Bankverbindungen von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern“, sagt Burkhard Küpper, der die auf gewerbliche Mandate, vor allem aus dem Schuheinzelhandel und der Druckereibranche, spezialisierte Beratungsgesellschaft seit April diesen Jahres gemeinsam mit dem Gründer Jens Albers führt.

Burkhard Küpper weist vor allem auf das deutlich aufwendigere Lastschriftverfahren hin. Schon für die SEPA-Basislastschrift sei ein Mandat erforderlich, mit dem der Zahlungsempfänger (Creditor) vom Zahlungspflichtigen (Debitor) ermächtigt werde, Lastschriften zu ziehen. Die kontoführende Bank werde beauftragt, die übermittelten Lastschriftanweisungen zu erfüllen und das entsprechende Konto zu belasten, prüft aber das Mandat nicht. Für Firmenlastschriften gelten darüber hinaus weitere Verschärfungen, fügt Jens Albers hinzu: „So muss der Zahlungspflichtige beispielsweise seiner Bank das Mandat für die Einzug vorlegen, und die Lastschrift muss spätestens einen Tag vor Fälligkeit der Bank des Zahlungspflichtigen vorliegen.“

Die beiden Steuerprofis, die Unternehmen immer auch betriebswirtschaftlich beraten und betreuen, raten deshalb: „Für Unternehmen ist es wichtig, sich spätestens bis um Jahresende auf SEPA, IBAN und BIC einzustellen und die Struktur dahingehend vorzubereiten, dass die Umstellung keine Probleme bereitet. Der Steuerberater ist dabei der richtige Ansprechpartner bei allen Fragen.“

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